Logo der True-Crime Serie Abgrund Mensch

Wie weit kann ein Mensch gehen?

„Abgrund Mensch“ ist eine True-Crime-Buchserie über reale Verbrechen und Menschen, die Grenzen des Vorstellbaren überschritten haben. Sie erzählt von Tätern, ihren Taten und den Umständen, unter denen diese Verbrechen möglich wurden und versucht den Opfern Sichtbarkeit zu verleihen.

Dabei geht es nicht darum, Mörder zu düsteren Berühmtheiten zu machen oder ihre Taten als makabre Unterhaltung darzustellen. Die Bücher trennen belegbare Tatsachen von Gerüchten, später entstandenen Legenden und sensationslüsternen Übertreibungen. Historische Quellen, Ermittlungsakten, Gerichtsverfahren und zeitgenössische Berichte bilden die Grundlage der einzelnen Bände.

Jedes Verbrechen geschieht in einer bestimmten Zeit und in einem gesellschaftlichen Umfeld. Armut, Krieg, politische Verhältnisse, behördliches Versagen und die Arbeitsweise der damaligen Polizei können helfen, die Hintergründe zu verstehen. Sie entschuldigen jedoch nichts.

Im Mittelpunkt stehen auch die Opfer. Viele von ihnen verschwanden hinter den Namen der Täter und wurden in der öffentlichen Erinnerung auf eine Zahl reduziert. „Abgrund Mensch“ versucht, ihnen wieder einen Platz in der Geschichte zu geben. Soweit es die überlieferten Quellen zulassen, erzählt die Reihe von ihrem Leben, ihrer Herkunft und davon, wie sie in die Gewalt des Täters gerieten.

Die Bücher stellen unbequeme Fragen: Was ist tatsächlich geschehen? Was wurde später hinzugedichtet? Warum konnten Warnzeichen übersehen werden? Weshalb wurden manche Opfer kaum gesucht oder schnell vergessen? Und warum üben Verbrecher bis heute eine größere Faszination aus als die Menschen, deren Leben sie zerstörten?

„Abgrund Mensch“ betrachtet reale Verbrechen sachlich, kritisch und ohne Heldenverehrung. Denn hinter jedem bekannten Täter stehen Menschen, die ein Recht darauf haben, nicht vergessen zu werden.