Die Romanfee des Verlag Zuckerspecht
Sabrina Meyer, Jahrgang 1971, gehört zu den Stimmen, die Gegensätze miteinander verbinden können: Wärme und Härte, Menschlichkeit und Abgrund, Hoffnung und Angst.
Die ersten 18 Jahre ihres Lebens verbrachte sie in der DDR. Eine Zeit voller Regeln, Grenzen und Widersprüche. Vieles war unfrei, vieles eng gedacht. Doch trotz aller politischen Enge nahm sie aus dieser Zeit auch Werte mit, die sie bis heute prägen:
Zusammenhalt, Bodenständigkeit, Ehrlichkeit und die Fähigkeit, auch in schwierigen Zeiten nicht den Humor zu verlieren.
Schon früh entwickelte sie eine große Leidenschaft für Geschichten. Während andere nur lasen, begann sie bereits damit, Figuren und Schicksale im Kopf weiterzudenken. Besonders interessierten sie immer die Menschen hinter der Fassade:
ihre Ängste, Geheimnisse, Verletzungen und dunklen Seiten.
Das Leben selbst wurde dabei zu ihrem größten Lehrer.
Sabrina Meyer hat schwere Schicksalsschläge erlebt. Sie kennt Verlust, Trauer und Verrat nicht nur aus Büchern. Der Tod ihrer Tochter veränderte ihr Leben für immer. Diese Erfahrung hinterließ Spuren, die sich auch in ihren Geschichten wiederfinden:
eine besondere Tiefe, eine stille Melancholie und ein feines Gespür für menschlichen Schmerz.
Doch ihre Bücher erzählen nicht nur von Dunkelheit.
Sie erzählen ebenso von Liebe, Leidenschaft, Nähe und den kleinen Momenten des Glücks. Von Genuss, Wärme und der Fähigkeit des Menschen, trotz aller Wunden weiterzugehen.
An ihrer Seite lebt ein Hund, den sie selbst ihren „Seelenhund“ nennt. Ein treuer Begleiter durch gute und schwere Zeiten.
Heute ist Sabrina Meyer verheiratet und lebt gemeinsam mit ihrem Mann in Österreich. Dort entstehen zwischen Büchern, Musik, Kaffee und langen Gesprächen ihre Geschichten.
Ihre Thriller gehen unter die Haut. Sie spielen mit Angst, Erinnerung, Schuld und den verborgenen Seiten der menschlichen Seele. Doch gleichzeitig besitzen ihre Romane oft etwas zutiefst Menschliches:
die Suche nach Halt in einer komplizierten Welt.
Neben Thrillern schreibt sie auch emotionale und tiefgründige Romane, die Leser oft lange begleiten.
Innerhalb des Verlag Zuckerspecht gilt sie als kreative Seele mit einem besonderen Gespür für Atmosphäre und Figurenentwicklung. Nicht ohne Grund trägt sie dort den Beinamen:
„Die Romanfee“.
Ihre Geschichten entstehen oft spät in der Nacht zwischen Musik, alten Notizbüchern und der berühmten Frage:
„Was wäre, wenn hinter der nächsten Tür etwas lauert, das alles verändert?“







