Ein Buch aus der Serie: DarkCrime- Wahre Kriminalgeschichten
Berlin, Anfang der 1920er Jahre.
Das Buch ist noch nicht erschienen
Die Stadt leidet unter Armut, Hunger und den Folgen des Ersten Weltkriegs. Tausende Menschen kämpfen täglich ums Überleben. In den engen Mietskasernen rund um den Schlesischen Bahnhof verschwindet immer wieder jemand. Oft sind es Frauen, die niemand vermisst. Frauen ohne Familie, ohne Geld, ohne Stimme.
Im Zentrum eines der verstörendsten Kriminalfälle der deutschen Geschichte steht ein unscheinbarer Mann: Carl Friedrich Wilhelm Großmann.
Nach außen wirkt er harmlos. Er vermietet Schlafplätze, handelt mit Fleisch und lebt zurückgezogen. Doch hinter den Türen seiner kleinen Wohnung soll sich ein Grauen abgespielt haben, das selbst erfahrene Kriminalbeamte erschütterte.
Im August 1921 wird Großmann festgenommen. Eine junge Frau kann schwer verletzt aus seiner Wohnung fliehen und alarmiert die Polizei. Als die Beamten die Räume durchsuchen, entdecken sie Blutspuren, persönliche Gegenstände vermisster Frauen und Hinweise auf weitere Verbrechen.
Schon bald entstehen Gerüchte, die Berlin in Angst versetzen.
War Carl Großmann lediglich ein Serienmörder?
Oder steckt hinter seinem Namen eine noch dunklere Geschichte?
Zeitungen berichten über zerstückelte Leichen, verschwundene Frauen und sogar über den Verdacht des Kannibalismus. Einige Historiker halten Teile dieser Berichte für übertrieben. Andere gehen davon aus, dass viele seiner Taten niemals vollständig aufgeklärt wurden.
Bis heute bleibt unklar, wie viele Menschen tatsächlich Opfer von Carl Großmann wurden.
Ein Monster seiner Zeit?
Der Fall Großmann ist mehr als die Geschichte eines einzelnen Täters.
Er erzählt auch von einer Gesellschaft im Ausnahmezustand. Von Hunger, Elend, Wohnungsnot und Menschen, die am Rand der Gesellschaft lebten und deren Verschwinden kaum Aufmerksamkeit erregte.
Gerade diese Unsichtbarkeit machte seine Taten möglich.
Zwischen Mythos und Wahrheit
Über kaum einen deutschen Serienmörder ranken sich so viele Legenden wie über Carl Großmann.
Manche Geschichten wurden durch sensationshungrige Zeitungen verbreitet. Andere beruhen auf Ermittlungsakten und Zeugenaussagen. Die Wahrheit liegt vermutlich irgendwo dazwischen.
Sicher ist nur: Carl Großmann gehört zu den düstersten Figuren der deutschen Kriminalgeschichte.
Darkcrime
Der Band „Carl Großmann – Der Schlächter von Berlin“ beleuchtet die bekannten Fakten, die historischen Hintergründe und die offenen Fragen eines Falls, der auch mehr als hundert Jahre später nichts von seiner Beklemmung verloren hat.
Darkcrime – Wahre Menschen. Wahre Verbrechen. Wahre Abgründe.

